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|  | |  |  |  | | »Keine andere Konzertsammlung lässt sich im Hinblick auf die Verschiedenartigkeit der verwendeten Instrumente, die Bedeutung und Vielfalt der Bläser und die unzähligen strukturellen Kontraste, die aus ihnen erwachsen, mit dieser vergleichen«, schwärmt Sir John Eliot Gardiner über Bachs »Brandenburgische Konzerte«. Zusammen mit den handverlesenen Musikern seines Kammerorchesters bewegt sich der Dirigent mit Vorliebe auf dem Parkett alter Musik. Seine Verehrung für Bach stellte er unter anderem im Jahr 2000 unter Beweis, als Gardiner und die English Baroque Soloists mit der »Bach Cantata Pilgrimage« das bisher größte Barockprojekt aller Zeiten unternahmen. Neben seinem Anspruch, authentische Interpretationen auf historischen Instrumenten zu liefern, erweist sich Gardiner auch als ausgezeichneter Vermittler seines Fachgebietes. »Wir sollten nie vergessen«, schreibt er über die »Brandenburgischen Konzerte«, »dass diese Musik, bei all ihrer Genialität, Eleganz und Kunstfertigkeit, im eigentlichen Sinne Tanzmusik ist. Gelegentlich ist sie das barocke Äquivalent zum Jazz oder Rock ’n’ Roll.« |
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